Ida Maly (1894 - 1966)


Ida Maly wächst in Graz auf. Nach ihrer Schulzeit besucht sie die Landeskunstschule in Graz und studiert danach ein Jahr in Wien, München und Paris.


Prägende Eindrücke erhält sie in München, wo sie im Kreis um die Witwe Frank Wedekinds verkehrt.


Es gelingt ihr zunächst, ihren Lebensunterhalt als Malerin zu bestreiten. Doch nach der Geburt ihrer Tochter 1921 geraten ihr Freiheitsdrang und ihre emanzipatorischen Ziele zusehends in Konflikt mit den Aufgaben als alleinerziehende Mutter.


1928 kommt sie mit der Diagnose Schizophrenie in die Psychiatrieanstalt Feldhof in Graz.


1941 wird sie von den Nationalsozialisten in die Vernichtungsanstalt Hartheim deportiert; wenige Tage später wird sie dort im Zuge des so genannten Euthanasieprogramms ermordet.

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