Gertraud Reinberger-Brausewetter (1903-1992)


10.2.1903 Gertraud Reinberger wird in Wien als Gertraud Brausewetter als Zweitälteste von vier Geschwistern und Tochter eines Baufirmen-Leiters geboren.


1911 Eintritt in die Jugendklasse von Professor Franz Cizek an der Kunstgewerbeschule


1914 Entstehung von vier große Tempera-Arbeiten für die Kirche St. Othmar in Mödling


1916 Entstehung des ersten Holzschnitts


1919-1921 Studium an der Abteilung moderner Kunst an der Kunstgewerbeschule – unter der Leitung Profes­sor Cizeks; Beschäftigung mit Theosophie und Anthroposophie, die deutliche Spuren in Ihrem Werk hinterlas­sen; zahlreiche Reisen mit dem Vater nach Italien, Deutschland, Ägypten und dem Mittleren Orient mit Interessensschwerpunkt Architektur


1915 Begegnung mit Gustav Meyrink


1929 Eheschließung mit Paul Reinberger, mit dem sie drei Kinder haben wird


1931 Ankauf von 58 Holzschnitten durch die Graphische Sammlung Albertina


1932 Beteiligung an der Ausstellung „Christliche Kunst“ in der Wiener Secession


1946-1948 Leitung der Jugendkunstklasse nach dem Tod Franz Cizeks


1969-1990 diverse Einzelausstellungen in Galerien in Wien, München und Bologna


1979 Aufnahme weiterer 21 Holzschnitte in die Graphische Sammlung Albertina


30.03.1992 Gertraud Reinberger stirbt in der Hinterbrühl bei Wien in ihrem Elternhaus

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