Frieda Salvendy ((1887-1968))


Geboren 1887 in Wien, erfolgt Salvendys künstlerische Ausbildung in Weimar und Frankfurt bei Albin Egger-Lienz und Felix A. Harta.


Spätestens seit 1917 sind ihre Werke in Ausstellungen in Stockholm, Wien, Prag und anderen Großstäften vertreten.


Von 1918 bis 1922 ist Frida Salvendy in der KünstlerInnenvereinigung Bewegung aktiv. Die Gruppe, zu der neben Helene Funke auch der Maler Carry Hauser, der Komponist Josef Mathias Hauer, Adolf Loos oder Johannes Itten gehören, sieht sich als Opposition zu Jugendstil und Dekorationskunst.


Salvendys Werke sind in den Ausstellungen der Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs und des Künstlerinnenvereins Wiener Frauenkunst regelmäßig ausgestellt.


Als eine von wenigen Frauen wird Salvendy als außerordentliches Mitglied in den Hagenbund aufgenommen.


Von der zeitgenössischen Kunstkritik werden ihre Werke in einem expressiven, kraftvollen Stil nicht verstanden.


1938/39 emigiert sie nach Engalnd.


1968 stirbt sie als Malerin vergessen in Worchestershire, England.

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